Museumsgesellschaft Ehingen

Fahrt zur Heuneburg und zum Hängegarten in Riedlingen - Neufra

Die Museumsgesellschaft Ehingen lädt ihre Mitglieder und Interessierte am 02. Oktober 2021 zu einer Fahrt zur Heuneburg und zum Hängegarten in Neufra ein. Die Fahrt führt zuerst zur Heuneburg, die wohl allen von früher bekannt ist.

Das Land Baden-Württemberg hat jetzt die Trägerschaft übernommen und plant, die Heuneburg im Rahmen eines das ganze Land umfassenden Großprojekts zu einem „Kelten-Zentrum“ auszubauen. Neue Ausgrabungen in der näheren und weiteren Umgebung der Heuneburg, wie z. B. auf dem Bussen, lassen diesen Ort und seine Bedeutung in der Keltenzeit in teilweise neuem Licht erscheinen. Bei einer Führung werden wir darüber und über die Ausbaupläne des Landes zum Thema Kelten informiert werden. Es wird auch Gelegenheit zu einer Kaffeepause geben.

Ein zweiter Anlaufpunkt wird der „Hängegarten“ in Neufra sein. Man fährt immer wieder dort vorbei, sieht den Wegweiser „Historischer Hängegarten“ und fragt sich was dahintersteckt. Dieses Rätsel soll aufgedeckt und die Anlage erkundet werden. Sie ist Bestandteil der dortigen Schlossanlage und wurde zwischen 1569 und 1573 im Auftrag des Grafen Georg von Helfenstein zur Sicherung des Berghanges erbaut.

Abfahrt:
13:00 Uhr Betriebshof Bottenschein,
13:05 Uhr Lindenhalle Ehingen

Rückkehr
ca. 18:00 Uhr

Fahrtkosten:

Erwachsene: Mitglieder € 28 €, Nichtmitglieder 33 €, Schüler 15 €, bzw.18 €
(inkl. Busfahrt, Eintritte und Führungen in Heuneburg und Hängegarten Neufra)

Anmeldung (ist erforderlich) bis Samstag, 25. September 2021 telefonisch (07391 756942) oder per E-Mail info@museumsgesellschaft-ehingen.de

 

 

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Am 12. 09.2021 fand der Tag des Offenen Denkmals statt.

Für die Museumsgesellschaft Ehingen hielt Hans-Peter Seibold im Wolfert-Park am Krenzler-Stein einen Vortrag über den Protagonisten.

 

Eugen Krenzler (1856 – 1892), ein Kolonial-Offizier, der mit Ehingen durch seine Schulzeit in Schaiblishausen, der Vater war dort Lehrer,  und im Gymnasium Ehingen verbunden war, sollte auf Vorschlag des Ehinger Verschönerungverein ein Gedenkstein gesetzt werden. Dies wurde auch in die Tat im Jahre 1894 umgesetzt. In Rupertshofen wurde ein Stein in einer Kiesgrube gefunden, der würdig erschien, an den damaligen Soldaten zu erinnern.

                       

Seibold, der durch Zufall auf den Namen Krenzler auf einem Berliner Friedhof gekommen war, recherchierte intensiv nach dessen Leben und Wirken im damaligen Kaiserreich und verfasste auch einen größeren Bericht darüber. Dieser Bericht, der die Grundlage für seinen Vortrag bildete, ist auch auf der Hompage der Museumsgesellschaft nachzulesen.

 

Siehe unten unter  - Aktuelles -

 

Die Museumsgesellschaft Ehingen dankt Herrn Seibold für seinen fundierten Vortag. Der Beifall der Besucher bestätigte das hohe Niveau und auch für kritische Bemerkungen zur damaligen Kolonialpolitik des Deutschen Kaiser-Reiches.

 

 

                                 

 

 

 

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ISBN: 978-3-9820835-1-3
Erscheinungstermin: 04.09.2021
Preis: 20 EUR
192  Seiten - Hardcover

 

Buchbestellung unter:

info@museumsgesellschaft-ehingen.de 

 

 

 

Buchverkauf im Museum zu den bekannten Öffnungszeiten.

 

Zum Inhalt:

Ehingen war keine Hochburg der Nationalsozialisten. Doch auch in der katholisch-konservativ geprägten oberschwäbischen Kleinstadt durchdrang die totalitäre Diktatur alle Bereiche von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das reich bebilderte Buch beleuchtet die Anfänge der NSDAP, einzelne prominente Parteiführer, aber auch Ehingerinnen und Ehinger, die Distanz zum Regime hielten. Noch kurz vor Kriegsende wurden in der Stadt Kriegsverbrechen verübt. Und an der Entnazifizierung lässt sich gut nachverfolgen, wie die Gesellschaft nach 1945 mit der NS-Vergangenheit umging.

Die geschilderten Fälle weisen über Ehingen hinaus. Einer der NSDAP-Ortsgruppenleiter zog nach Stuttgart, leitete dort eines der größten württembergischen Zwangsarbeiterlager und wurde nach 1945 schwer belastet, weil er Lagerinsassen misshandelt und der Gestapo ausgeliefert haben soll. Das französische Militärtribunal verhandelte in Rastatt gegen die an den Kriegsverbrechen beteiligten Ehinger und verurteilte den NSDAP-Kreisleiter zum Tode. Noch Zwanzig Jahre nach Kriegsende ermittelte das Stuttgarter LKA wegen der Kriegsverbrechen und stieß in Ehingen auf eine Mauer des Schweigens.

Im präzisen Blick auf die Geschehnisse vor Ort wird verstehbar, wie die Diktatur auch fernab der Machtzentren funktionierte und welche Kontinuitäten dabei über die politischen Zäsuren von 1933 und 1945 hinweg im lokalen Sozialgefüge bewahrt blieben.    

 

 

 

 

 

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Der Autor:

Der Historiker Dr. Christian Rak hat an der Universität Tübingen bei Prof. Dieter Langewiesche promoviert. Er lebt seit 2003 in Ehingen und hat in den letzten Jahren in Zeitungs- und Onlineartikeln Forschungsergebnisse zum Nationalsozialismus in Ehingen publiziert. Das Buch präsentiert den neuesten Stand dieser Forschungen. 

 

 

 

 

Unser Mitglied Frau Fremdling feierte
Ihren 100. Geburtstag


Die Vorstandschaft der Museumsgesellschaft Ehingen gratulierte seinem Mitglied Frau Maria Fremdling zum 100. Geburtstag mit einem Blumengruß.

Frau Fremdling hat in der Vergangenheit ehrenamtlich Sonntagsdienst im Museum geleistet. Im Buch „150 Jahre Eisenbahn in Ehingen“ berichtet Frau Fremdling über die Zeit in der ihre Familie bis 1951 im Bahnhof wohnte.
Bei unserem Gratulationsbesuch erzählte Frau Fremdling, sie habe ihren 80. Geburtstag bei einer Fahrt der Museumsgesellschaft nach Kärnten gefeiert.  

Die Museumsgesellschaft wünscht Frau Maria Fremdling vor allen Dingen Gesundheit und eine schöne Zeit im Kreise ihrer Familie.   

 

 

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Über uns

 

WER WIR SIND

 

Die Museumsgesellschaft Ehingen e.V. ging 1975 aus dem Bezirks-Altertumsverein Ehingen, gegründet 1908, hervor. Dieser hatte 1975 gerade noch sechs Mitglieder.

1976 hielten 40 neue Mitglieder nach 20-jähriger Pause eine Mitgliederversammlung ab, wählten einen neuen Vorstand, gaben dem Verein eine neue Satzung und den neuen Namen „Museumsgesellschaft Ehingen e.V.“

MEHR ÜBER UNS

 

 

 

UNSERE AUFGABEN

 

  • Pflege und Führung des Museums Ehingen gemeinsam mit der Stadtverwaltung
  • Förderung der Pflege und Erforschung der Heimatgeschichte, u.a. durch Herausgabe einschlägiger Schriften und Bücher
  • Wirken zur Erhaltung kultureller Zeugnisse
  • Durchführung heimatgeschichtlicher Lehrfahrten, Ausstellungen und Seminare
  • Stadt- und Museumsführungen
  • Vorträge

AKTUELLES

 

  • Aktuelles

    Eugen Krenzler 1856 - 1892

    „Eugen Krenzler 1856 – 1892“ heißt der überarbeitete Aufsatz von Herrn Hans Peter Seibold.

    Herr Seibold hat seinen Aufsatz aus dem Jahre 2002 anlässlich der geplanten Ausstellung „SCHWIERIGES ERBE - Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus“ im Linden- Museum Stuttgart überarbeitet. Die Ausstellungseröffnung war für den 26.11.2020 vorgesehen, wurde aufgrund der aktuellen Entwicklung zu COVID-19 verschoben.

    Wir bedanken uns bei Herrn Seibold, dass er uns seinen Aufsatz zur Verfügung gestellt hat.

     

    Weitere Info über die Ausstellung im Linden-Museum finden Sie hier:

    Hier geht es zur Ausstellung im Linden-Museum Stuttgart

     


    Unten geht es zum Aufsatz von Herrn Seibold.

    MEHR ERFAHREN
    Karl Eugen Krenlzer
  • Aktuelles

    Hungersnot im Jahre 1817

     

    Der Vulkanausbruch des Tambora am 10. April 1815 löste in Europa eine Hungersnot aus.

    Im Archiv finden Sie den Vortrag von Herrn Ulrich Köpf über die Hungersnot im Jahre 1817.

     

    Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Ulrich Köpf.

     

     

    MEHR ERFAHREN
    200 Jahre Hungersnot
  • Aktuelles

    Aus wilder Wurzel oder geplant?

    Herr Reinhold Ege war bereit, uns die schriftliche Ausarbeitung seines interessanten und lehrreichen Vortrages


    „Aus wilder Wurzel oder geplant? - Die mittelalterlichen Entwurfsprinzipien der Stadt Ehingen / Donau“


    für das Archiv zur Verfügung zu stellen.

     

    Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Reinhold Ege

     

    MEHR ERFAHREN
    Aus wilder Wurzel oder geplant - Stadtgrundriss Ehingen
  • Aktuelles

    Die Tiersammlung aus dem Schloss Oberdischingen

    Die Tiersammlung ist um 1850 im Schloss Oberdischingen entstanden. 1891 schenkte der damalige Besitzer des Rittergutes Friedrich Kaulla (1807 – 1895) die aus 30 bis 35 Kästen bestehende Sammlung an das Gymnasium Ehingen. Später gelangte sie an den Bezirksaltertumsverein. Ursprünglich umfasste sie neben den noch vorhandenen Vögeln, Vogeleier und Säugetieren auch Käfer und Schmetterlinge...

    MEHR ERFAHREN
    Museum Ehingen Tiersammlung
  • Aktuelles

    Schätze aus dem Museum Ehingen

    Wie vor einigen Jahren anlässlich des Internationalen Tages der Museen zu sehen war, verfügt das Museum Ehingen in seinen Magazinen über umfangreiche Sammlungen, die nicht in der Dauerausstellung zu sehen sind. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bemühen sich ständig, weitere Objekte zu erwerben, die für Geschichte und Entwicklung der Stadt und der Region wichtig sind. Großzügige Schenkungen und Stiftungen aus der Bürgerschaft tragen immer wieder maßgeblich zur Ergänzung der Sammlungsbestände bei.

    Schätze im Museum Ehingen

Termine

02.10.21 | Samstag

Fahrt zur Heuneburg und zum Hängegarten in Riedlingen - Neufra

Abfahrt: 13.00 Uhr Betriebshof Bottenschein oder um
13.05 Uhr Lindenhalle Ehingen
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr

Fahrtkosten:
Erwachsene: Mitglieder € 28 €, Nichtmitglieder 33€, Schüler 15 €, bzw.18€ (inkl. Busfahrt, Eintritte und Führungen in Heuneburg und Hängegarten Neufra,)