Über den Pfisterturm (Pfisterbastion)
Der Pfisterturm wurde wohl zusammen mit dem Stadtmauerbau ca. um 1500 erbaut. Der ursprüngliche Bau war als Kanonenbastion ausgeführt. Der Turm stellte die nördliche Sicherung der Stadt, zusammen mit zwei weiteren Bastionen (nicht mehr vorhanden) dar.
Der Turm verfügte über Kanonenschießscharten, die zur Verteidigung der Stadt genutzt wurden. Nach der Zeit der der Stadtverteidigung bis 1873 wurde der Turm wirtschaftlich genutzt. Der Gewölbekeller diente im 18. Jahrhundert als Arrestlokal. Beeindruckend ist auch die Aussicht von den Turmfenstern aus, insbesondere in den Abendstunden, wenn die Kirchen beleuchtet sind. Dieser obere Teil mit den Aussichtsfenstern wurde als Verschönerungsmaßnahme im späten 19. Jahrhundert umgesetzt.