Museumsgesellschaft Ehingen

Museum Ehingen Bilder

„150 Jahre Eisenbahn Ehingen“ Führung mit Ulrich Holtz und Franz Romer

Am 18. Juli 1867 wurde der erste Spatenstich zum Bahnbau in Ehingen Gemacht und am 13. Juni 1869 war die Teilstrecke Blaubeuren nach Ehingen endlich fertig. Die Feiern zur Eröffnung der Bahnstrecke begannen am frühen Morgen des 13. Juni 1869 mit Böllerschüssen. Viele Vereine, die Schüler aller Schulen, das Bürgermilitär und schließlich die Festgäste brachen um 9.30 zu einem Festzug durch die Stadt auf, der sein Ende wiederum am Marktplatz fand. In der damaligen Traube gab es für die geladenen Gäste ein Festessen. Geselliges Beisammensein in den Biergärten und Wirtshäusern der Stadt ließ den Festtag ausklingen.

Die Museumsgesellschaft Ehingen erinnerte am Sonntag, den 16.Juni mit einer Führung durch Ulrich Holtz und Franz Romer an den Anschluss Ehingens an die weite Welt. Ulrich Holtz berichtete, größere städtebaulichen Maßnahmen seien hierfür notwendig gewesen. Der Bau der Bahnhofstraße erforderte den Abbruch von Gebäuden z.B des Gasthauses Krone, das an der heutigen Stelle wieder errichtet wurde und heute Sitz der Raiffeisenbank ist. Ein Teil der Stadtmauer und weitere Gebäude mussten weichen. Erst 1895 wurde eine Brücke über die Schmiech gebaut. Das Ehinger Bahngelände umfasste neben dem Bahnhof mit Wartehalle und Gepäckaufgabe  eine Güterhalle, der Groggensee kam erst später hinzu. Der Bau der Eisenbahn brachte für Ehingen einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1890 wurde das Zementwerk auf dem heutigen Rewe-Areal in der Adolfstraße gebaut und so musste die Möglichkeit geschaffen werden Kohle, die zur Energiegewinnung gebraucht wurde, zu lagern. Das Zementwerk wurde allerdings schon 1925 geschlossen.

Text: Franz Bartmann

 

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    Eugen Krenzler 1856 - 1892

    „Eugen Krenzler 1856 – 1892“ heißt der überarbeitete Aufsatz von Herrn Hans Peter Seibold.

    Herr Seibold hat seinen Aufsatz aus dem Jahre 2002 anlässlich der geplanten Ausstellung „SCHWIERIGES ERBE - Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus“ im Linden- Museum Stuttgart überarbeitet. Die Ausstellungseröffnung war für den 26.11.2020 vorgesehen, wurde aufgrund der aktuellen Entwicklung zu COVID-19 verschoben.

    Wir bedanken uns bei Herrn Seibold, dass er uns seinen Aufsatz zur Verfügung gestellt hat.

     

    Weitere Info über die Ausstellung im Linden-Museum finden Sie hier:

    Hier geht es zur Ausstellung im Linden-Museum Stuttgart

     


    Unten geht es zum Aufsatz von Herrn Seibold.

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    Eugen Krenlzer
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    Hungersnot im Jahre 1817

     

    Der Vulkanausbruch des Tambora am 10. April 1815 löste in Europa eine Hungersnot aus.

    Im Archiv finden Sie den Vortrag von Herrn Ulrich Köpf über die Hungersnot im Jahre 1817.

     

    Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Ulrich Köpf.

     

     

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    200 Jahre Hungersnot
  • Aktuelles

    „Vorbildliches Heimatmuseum 2018/2019“

     

     

    Ehinger Museum wird als „Vorbildliches Heimatmuseum 2018/2019“ ausgezeichnet. 

    Der Wettbewerb wird im Abstand von zwei Jahren vom Arbeitskreis Heimatpflege veranstaltet. Begründet wird die Preisverleihung mit dem Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die bemüht sind ihr Museum für das Publikum attraktiv zu präsentieren. Die Museumsgesellschaft Ehingen e.V. unterstützt die Stadt bei der Führung des Museums. Die Museumsgesellschaft Ehingen bemüht sich, hier vor allem auch mit den örtlichen Vereinen zu kooperieren  

    Text: Franz Bartmann

    Urkunde
  • Aktuelles

    Aus wilder Wurzel oder geplant?

    Herr Reinhold Ege war bereit, uns die schriftliche Ausarbeitung seines interessanten und lehrreichen Vortrages


    „Aus wilder Wurzel oder geplant? - Die mittelalterlichen Entwurfsprinzipien der Stadt Ehingen / Donau“


    für das Archiv zur Verfügung zu stellen.

     

    Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Reinhold Ege

     

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    Aus wilder Wurzel oder geplant - Stadtgrundriss Ehingen
  • Aktuelles

    Die Tiersammlung aus dem Schloss Oberdischingen

    Die Tiersammlung ist um 1850 im Schloss Oberdischingen entstanden. 1891 schenkte der damalige Besitzer des Rittergutes Friedrich Kaulla (1807 – 1895) die aus 30 bis 35 Kästen bestehende Sammlung an das Gymnasium Ehingen. Später gelangte sie an den Bezirksaltertumsverein. Ursprünglich umfasste sie neben den noch vorhandenen Vögeln, Vogeleier und Säugetieren auch Käfer und Schmetterlinge...

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    Museum Ehingen Tiersammlung
  • Aktuelles

    Schätze aus dem Museum Ehingen

    Wie vor einigen Jahren anlässlich des Internationalen Tages der Museen zu sehen war, verfügt das Museum Ehingen in seinen Magazinen über umfangreiche Sammlungen, die nicht in der Dauerausstellung zu sehen sind. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bemühen sich ständig, weitere Objekte zu erwerben, die für Geschichte und Entwicklung der Stadt und der Region wichtig sind. Großzügige Schenkungen und Stiftungen aus der Bürgerschaft tragen immer wieder maßgeblich zur Ergänzung der Sammlungsbestände bei.

    Schätze im Museum Ehingen

Termine

16.03.20 | Montag

Die Museumsgesellschaft Ehingen sagt bis auf weiteres alle Veranstaltungen ab !!!!